Pasta mit Garnelen und Pistazien: Die Garnelen nur ganz kurz garen

5. August 2026

Garnelen und Pistazien passen gut zusammen, weil sie unterschiedliche Texturen mitbringen und beide keine lange Zutatenliste brauchen. Häufig werden die Garnelen jedoch zu lange gegart oder das Gericht mit Sahne beschwert. Eine cremige Sauce entsteht auch aus dem Garfond, stärkehaltigem Nudelwasser und fein gemahlenen Pistazien.

Zutaten für vier Personen

320 g Pasta, etwa 400 g ganze Garnelen oder 250 g geschälte, 80-100 g sizilianische Pistazien, eine Knoblauchzehe, Olivenöl, Zitronenschale, Salz und Pfeffer. Petersilie ist optional. Ein Esslöffel Pistazienpesto kann die Sauce verstärken, eine große Menge würde den Meeresgeschmack überdecken.

Mit den Garnelen beginnen

Garnelen putzen. Aus Köpfen und Schalen lässt sich ein schneller Fond herstellen, indem sie kurz in Öl angeröstet, mit etwas Wasser aufgegossen und anschließend abgesiebt werden. Die Garnelenschwänze separat sehr kurz in heißer Pfanne garen – je nach Größe meist nur ein bis zwei Minuten – und danach herausnehmen.

Warum nicht in der Pfanne lassen?

Garnelen, die zehn Minuten weiterkochen, werden fest und verlieren ihre feine Süße. Werden die Kochschritte getrennt, kann die Sauce in Ruhe fertiggestellt werden, ohne das Seafood zu opfern. Das ist ein kleines Detail mit größerer Wirkung als viele zusätzliche Zutaten.

Cremig ohne Sahne

Die Hälfte der Pistazien fein mahlen, die andere gröber lassen. Die feine Portion mit etwas Garnelenfond und Nudelwasser in die Pfanne geben. Pasta al dente hinzufügen und schwenken, bis sich eine cremige Hülle bildet. Bei Bedarf weiteres Wasser ergänzen.

Zitrone nur als Akzent

Fein geriebene Zitronenschale bringt Frische, sollte aber nicht aus dem Gericht eine Zitronenpasta machen. Bei ausgeschaltetem Herd mit Garnelen und groben Pistazien hinzufügen. Wer Pistazienpesto verwendet, sollte vor dem Salzen probieren.

Welche Pasta?

Linguine, Spaghetti und Busiate passen ebenso wie Paccheri oder Casarecce. Lange Pasta braucht eine etwas flüssigere Emulsion; kurze Formen fangen Pistazienstücke und Garnelen gut auf. Entscheidend ist, dass die Sauce an der Pasta haftet und nicht unten im Teller bleibt.

Sofort servieren

Das Gericht wartet ungern. Pistazien nehmen beim Stehen Flüssigkeit auf, und Garnelen garen in der Restwärme weiter. Teller und Gäste sollten deshalb bereit sein, bevor die Pasta endgültig geschwenkt wird.

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